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Wetlands in History

Arbeitsgruppe

Feuchtgebiete, das sind ?kosysteme, die permanent oder saisonal von Wasser überflutet werden, finden sich auf der ganzen Welt in unz?hligen Variationen. Nach ihrer Wasserquelle klassifiziert, reichen sie von Gezeitenfeuchtgebieten und Flussmündungen bis hin zu Flussauen, von grundwassergespeisten Mooren und Sickerstellen bis hin zu regen- oder schmelzwasserges?ttigten Mooren und Frühlingsteichen. In den vergangenen Jahrhunderten setzten herrschende Akteure Feuchtgebiete oft mit ?dland gleich, da sie in ihren Augen Hindernisse für Urbanisierung, Landwirtschaft und die Ausübung staatlicher Macht darstellten. Aufgrund einer Politik, diese Landschaften durch Aufwertung und Entw?sserung zu ver?ndern, gingen bis heute riesige Feuchtgebiete verloren.

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Für heutige ?kologen sind Feuchtgebiete die Superhelden der Natur. Sie sind reich an Wildtieren und geh?ren zu den ?kosystemen mit der gr??ten Artenvielfalt. Als Pufferzonen schützen sie Küsten und mildern die Auswirkungen von Wirbelstürmen und Hurrikanen. Durch ihre Filtereigenschaften reinigen sie Flüsse und Flussmündungen. Als natürliche Kohlenstoffspeicher fassen sie klimaver?ndernde Mengen an Kohlenstoff.

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Die Arbeitsgruppe ?Feuchtgebiete in der Geschichte“ besch?ftigt sich mit diesen Wasser-Zwischenzonen von der frühen Neuzeit bis zur Gegenwart, fasziniert davon, dass sie weder Land noch Wasser sind. Wir treffen uns regelm??ig im IEK zur gemeinsamen Lektüre oder dem Austausch eigener Arbeiten.

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Die Arbeitsgruppe ist eine Kollaboration zwischen dem IEK und dem Wissenschaftszentrum Umwelt (WZU) an der Universit?t Augsburg [ /de/forschung/einrichtungen/institute/wzu/]. Diese Zusammenarbeit geht zurück auf den Tag der Europ?ischen Kulturgeschichte 2022 zur Kultur- und Wissensgeschichte des Wassers [ /de/forschung/einrichtungen/institute/iek/veranstaltungen/tagekg/t/].

Blog

Von der ?unverg?nglichen Wohlthat“ zum ?kologischen Desaster …

21. M?rz 2025
?Eine unverg?ngliche Wohlthat“ – so beschrieb der kurbayerische Geheime Kabinettssekret?r Stephan von Stengel 1791 das von ihm ma?geblich vorangetriebene Projekt, das Donaumoos bei Neuburg an der Donau trockenzulegen. In den letzten Jahren tendiert man aus Gründen des Arten- und des Klimaschutzes eher dazu, Moore so weit wie m?glich zu renaturieren, also in den Zustand vor der Trockenlegung zurückzuversetzen. Auch im Donaumoos werden derartige Pilotprojekte durchgeführt.
Das Projekt ?Why to drain an inland wetland? Revisiting German-language Economic Enlightenment discourses“ untersucht u.a., wie es dazu kommen konnte, dass vom 18. Jahrhundert an zahlreiche Feuchtgebiete trockengelegt wurden.

Karte vom Donaumoos

Mitglieder der Arbeitsgruppe

DFG-Heisenberg Professorin
Globale Umweltgeschichte und Environmental Humanities

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Direktor und Gesch?ftsführender Wissenschaftlicher Sekret?r
Institut für Europ?ische Kulturgeschichte

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Professorin, Leiterin des Bukowina-Instituts
Verflechtungsgeschichte Deutschlands mit dem ?stlichen Europa

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Lehrstuhlinhaber
Geschichte der Frühen Neuzeit

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Leitung
Wissenschaftszentrum Umwelt

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Mitarbeiter/Koordination

Bruno Fuchs M.A.
Wissenschafticher Mitarbeiter
Institut für Europ?ische Kulturgeschichte

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